Chedi Hospitality und Rawasi Development haben ein Bergresort am Jabal Bausher im Oman angekündigt. Das Projekt ist in einer frühen Phase.
Die Ankündigung erfolgt während der anhaltenden militärischen Auseinandersetzungen zwischen Iran, Israel und den USA in der Region. Rund um die Straße von Hormus kommt es weiterhin zu Störungen im Schiffsverkehr und zu erhöhtem Sicherheitsrisiko.
Die Straße von Hormus liegt direkt nördlich des Oman und ist eine der zentralen globalen Schifffahrtsrouten. Ein erheblicher Teil des weltweiten Ölhandels läuft durch diese Engstelle. In den vergangenen Wochen war der Verkehr dort wiederholt beeinträchtigt.
Der Oman ist nicht direkt in die Kampfhandlungen involviert und wurde in dieser Eskalationsphase nicht angegriffen. Gleichzeitig liegt das Land unmittelbar neben dem betroffenen Seegebiet, und Entwicklungen dort wirken sich direkt auf Schifffahrt, Flugverkehr und Versicherungskosten in der Region aus.
Der Oman hat rund 5 Millionen Einwohner. Gesprochen wird Arabisch. Die Küste ist heiß und trocken, im Landesinneren rund um Jabal Bausher deutlich kühler. Die Wirtschaft bleibt stark von Öl und Gas geprägt, während der Tourismussektor schrittweise ausgebaut wird.
Im Vergleich zu Dubai oder Saudi-Arabien gibt es im Oman deutlich weniger Hotelentwicklungen und eine kleinere Projektpipeline.
Auch unter diesen Bedingungen werden weiterhin Projekte angekündigt und in Planung gebracht. Hospitality entwickelt sich nicht im Gleichschritt mit geopolitischer Stabilität. Sie läuft durch solche Phasen hindurch.
Der Oman bleibt ein kleinerer Markt im Golfraum, mit Konzentration auf Maskat sowie ausgewählte Küsten- und Bergregionen. Das Chedi Muscat zählt weiterhin zu den prägenden Hotels des Landes.
Jabal Bausher liegt im Hinterland von Maskat. Das Projekt befindet sich am Anfang der Entwicklung.