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Facebook startet neue Reactions - noch mehr Möglichkeiten für's Onlinemarketing

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Berlin – Unlike! Ich finde das nicht witzig… Facebook startet nun die neuen sog. Reactions für Postings: Bisher gab es nur “Likes”, nun auch die Möglichkeit, andere Gemütszustände wie “Traurig” oder “Wütend” auszudrücken.
Die emotionalen Digitalkommentare lassen automatisch erfassen lassen – z.B. wieviele User mein Foto mit “Love” gekennzeichnet haben; sowohl in der Ansicht des Artikels ist dies dies möglich als auch in der Fanpage-Statistik. Die Möglichkeiten für das Onlinemarketing sind immens: Nun können nicht nur Bestenlisten auf Basis der “Likes” erstellt werden, sondern auch Hasskommentare – mit “Wütend” gebrandmarkt – an den Pranger gestellt werden. Es bleibt abzuwarten, wann das erste Ranking der Unter-der-Gürtellinie-Flüchtlings-Kommentare in Medien auftaucht…
In Hotellerie und Gastronomie muss sich auf die feinen Unterschiede der Emoticons neu einstellen: “Like” bedeutet ein schwaches “Ist ganz ok”, “Love” die uneingeschränkte Zustimmung und ein “Wow” womöglich große Kaufbereitschaft. Über die sozio-kulturellen Deutungen der neuen Facebook-Tools wird noch viel zu forschen sein.
Das soziale Netzwerk, das gerade mal seit zwölf Jahren besteht, will damit wieder mehr Beteiligung erzeugen. Der tägliche Konkurrenzkampf um die Aufmerksamkeit der Nutzer ist beträchtlich: Andere Tools wie Instagram und Pinterest gewinnen enorm an Bedeutung. Bei Facebook fördert man unterdessen die Kommunikation per Messenger und mit Videos. Bis heute bleibt die ungenügende Suchfunktion nach Einträgen bei Facebook der Pferdefuß des Netzwerks.


Analyse vom Facebook-1 (HUSS-MEDIEN):

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