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Die Hotel-Killer: Wie Motel One und A-ja Resorts die traditionelle Hotellerie kalt stellen - Strukturwandel im Hotelmarkt verstärkt sich

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(München/Rostock-Warnemünde, 05. Februar 2015) Sie sind die Killer der Traditionshotellerie: Motel One und A-ja Resorts setzen den etablierten Gästehäusern massiv zu. Die Low-Budget-Hotels sind extrem effizient organisiert, kommen mit geringem Personalbestand aus und waren vom Start weg Top-Performer durch attraktive, verlässliche Zimmerpreise. Erst kürzlich bekannt ein namhafter Top-Hotelier: Wenn er könnte, würde auch er seine Hotelkette verkaufen und so etwas wie Motel One gründen wollen.
Der Strukturwandel auf dem deutschen Hotelmarkt ist voll in Gange. Etliche neue smarte Hotelkonzepte kommen neu hinzu (wie z.B. Star Inn und Premier Inn) oder werden massiv ausgebaut (z.B. Holiday Inn Express). Zwei junge Konzepte sind herausragend und verdängen etablierte, traditionelle, behäbig geführte Hotels. Motel One ist bei der Suche nach einem ordentlichen Stadthotel oft die erste Wahl – Behörden wie die Bundespolizei quartieren ihre Mannschaften ein und Unternehmen schicken ihre Mitarbeiter bevorzugt in die schicken Low-Budget-Hotels. Mehr als bequemes Bett, sauberes Bad und kräftiges Frühstück ist meist nicht gefragt. Mit Pauschaltarifen ab 69 Euro je Nacht (Frühstück: 9,50 Euro) zieht die Münchner Hotelkette den “Stöpsel aus der Wanne”. Längst hat Motel One andere Hotels als “Bester Arbeitgeber” überflügelt; bald wird ein eigener Campus für die Aus- und Weiterbildung in Betrieb genommen. Auch in punkto Sauberkeit und Sicherheit gelten die Hotels als vorbildlich; sie werden regelmäßig intern penibel geprüft. Jedes Jahr werden sieben Prozent vom Umsatz in die Häuser reinvestiert.
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Hintergrund zu Motel One


Das “Volkshotel” räumt unter den Resorts auf: Knapp zwei Jahre ist nun das erste A-ja Resort in bester Strandlage in Rostock-Warnemünde in Betrieb. Urlaub am Meer für nur 39 Euro pro Nacht – das sorgt für ordentliche Buchungszahlen. Nach dem Reisebaustein-Prinzip lässt sich alles ganz nach Gusto hinzukaufen: Wellness- & Spa-Anwendungen im angeschlossenen “Nivea-Haus”, Frühstück, Mittag- und Abendessen im Hotel-eigenen Selbstbedienungsrestaurant oder gekühlte Getränke und Snacks im Hotel-Supermarkt. A-ja hat bereits fast alles, was große Hotelkette wie Marriott als Zukunftskonzept propagieren. Gerade das F&B-Konzept der “Piazza” mit “Vapiano”-ähnliche Showküchen-Zubereitung von Pasta und Pizza sorgt in der Hotellerie und Gastronomie für Furore. Das erste A-Ja Resort in Rostock-Warnemünde erreichten im ersten vollen Betriebsjahr eine sensationelle Auslastung von von über 90 Prozent.
Derzeit sind vier neue Häuser für das Budget-Ferienhotel-Konzept A-Ja in Bau bzw. Entwicklung: in Grömitz, Lübeck-Travemünde, Bad Saarow und in Ruhpolding. Allein in diesem Jahr werden die beiden nächsten Ferienhotels in Grömitz (222 Zimmer) und in Bad Saarow am Scharmützelsee eröffnet.

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