(Hamburg, 12. Mai 2015) Weltweit werden über 5.700 Hotels mit mehr als 1,3 Millionen Zimmern gebaut, wie 1 berichtet. Und immer mehr Hotelentwickler setzen auf digitale Hilfsmittel und zunehmend auch auf Automatisierungen, um Arbeitsplätze zu sparen. Die wichtigsten Trend in der Übersicht:
1 Future Hotel: Serviceroboter und Smartphone-Apps zum „keyless“ Check-in und Zimmerzugang gehören zum neuen Standard (Foto: Starwood Hotels/Aloft Cupertino)
- Check-in: Nach der Onlinebuchung auf der mobilen Hotel-Webseite erfolgt der Check-in bei Anreise automatisch.
- Zimmerauswahl: Mit dem Check-in kann der Gast sein präferiertes Zimmer im bevorzugten Stockwerk selbst auswählen.
- Zimmerzugang: Per Smartphone-App lässt sich das Türschloss sofort öffnen.
- Zimmerservice/Botengänge: Ein Serviceroboter bringt Utensilien wie z.B. Badeschlappen, gewünschte Tageszeitungen und räumt Tabletts vor den Zimmern ab.
- Highspeed-Wlan für den Gast ist während des Aufenthalts natürlich im Zimmerpreis inbegriffen.
- Sonderwünsche z.B. an den Zimmerservice oder Buchungen von Wellness-Arangements sowie Orders von Kultur-/Entertainment-Tickets oder Merchandising-Artikeln erfolgt per Concierge-Tablet, die auf jedem Zimmer zur Verfügung stehen.
- Gepäckverstauung erfolgt per Gepäckroboter, wie von Flughäfen und Bahnhöfen bekannt.
- Check-out erfolgt am Abreisetag automatisch. Die Rechnung wird per E-Mail gesendet.
Fazit:
Die Zukunftstechnik schafft mehr Freiraum für wirklich wichtige Dinge und mehr Zeit für Service am Gast. Die zunehmende Automatisierung bei Buchung, Check-in und anderen Arbeitsprozessen z.B. in der Küche (automatische Garung durch IP-gestützte Kombidämpfer) führen zu erheblichen Einsparungen an Arbeitszeiten und auch Arbeitsplätzen.
In Wien wurde nun das erste „Future Hotel“ – angelehnt an ein internationalen Forschungsprojekt der deutschen Fraunhofer-Gesellschaft und mit technischer Unterstützung von Hetras – eröffnet. Das Hotel Schani am Hauptbahnhof der österreichischen Hauptstadt bietet bereits einige der angeführten Annehmlichkeiten und zeigt damit: Die Zukunft der Hotellerie hat längst begonnen!